Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wurde der hohe Beamte und CSU-Abgeordnete Matthias S. im Sozialministerium aus München rechtskräftig wegen des Besitzes von Kinderpornographie verurteilt. Auf dem privaten Computer in seiner Wohnung wurden vor geraumer Zeit Dateien mit Kinderpornografie sichergestellt. Der CSU-Mann wurde dafür aber nicht in einem öffentlichen Strafverfahren verurteilt - die Justiz erledigte das ohne Verhandlung per Strafbefehl.
Über das Strafmaß schweigt das Gericht. Nach Informationen der SZ steht jedoch fest: Wäre die Strafe als Urteil verhängt worden, hätte Matthias S. automatisch seinen Beamten-Job verloren. So räumte er nun vorsorglich seinen Posten und gab sämtliche Ämter ab. Offenbar wollte er damit einer Klage des Freistaats Bayern zuvorkommen, der eine Entfernung des Beamten aus dem öffentlichen Dienst durchsetzen wollte.
Quelle: Süddeutsche Zeitung




